PPWR und DPP – für jede Anwendung die richtige Kennzeichnungstechnologie
PPWR und DPP stellen neue Anforderungen an die Kennzeichnung. REA Elektronik zeigt auf der Interpack 2026 innovative Lösungen – von Direktbeschriftung bis Codeprüfung. Erfahren Sie, wie Unternehmen zukunftssicher kennzeichnen.
Mühltal, 07. April 2026 – „Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und der Digitale Produktpass (DPP) treiben momentan alle unsere Kunden um“, sagt Frank Debusmann, Sales Director National bei REA Elektronik, Experte für die industrielle Kennzeichnung und Codeprüfung. „Denn bei ihrer Umsetzung kommen auch die Kennzeichnungstechnologien auf den Prüfstand.“ Auf der Interpack 2026 zeigt der Vollsortimenter REA Elektronik seine Innovationen für diese und viele weitere Anwendungen.
„Uns selbst machen die Neuerungen nicht nervös. Wir haben Hardware- und Softwarekompetenz und das entsprechende Tinten-Know-how. Mit unseren Messsystemen (REA Verifier) zur Druckqualitätskontrolle sind wir der führende Anbieter in Europa“, sagt Debusmann.
Als Marktführer in der Pharma-Serialisierung ist REA nun auch erfahrener Partner der Industrie bei der Einführung des Digitalen Produktpasses. Mit den datenbankgestützten Systemen von REA können Unternehmen sicherstellen, dass jeder Code nur ein einziges Mal genutzt wird – ganz gleich, wie viele Produktionslinien oder -stätten sie auch haben. Die REA-Kennzeichnungstechnologien fügen sich nahtlos in die bestehende Fertigung ein. „Und mit der normgerechten Qualitätssicherung durch die Codeprüfsysteme der Produktlinie REA Verifier wird für die Hersteller eine runde Sache daraus“, sagt Debusmann.
Vorteile, die übrigens auch bei der Einführung des 2D-Codes hilfreich sind. Er soll erwartungsgemäß bis 2027 den klassischen EAN-Strichcode im Handel ersetzen oder ergänzen – mit vielfältigem Nutzen für die Händler, Rückverfolgung und Verbraucherinformation.
Zahlreiche Innovationen für Kennzeichnung und Codeprüfung
Direktbeschriftung ist eine mögliche Lösung, wenn zum einen ab Sommer 2026 Verpackungen im Sinne von PPWR ressourcenschonend und deshalb so weit wie möglich wiederverwertbar sein müssen, zum anderen immer mehr Warengruppen mit dem DDP zu versehen sind. Auf der Interpack 2026 zeigt REA Elektronik zahlreiche Innovationen dafür aus seinem vielseitigen Sortiment der Produktlinien REA JET, REA LASER, REA LABEL und REA Verifier.
Kunststoffe, Folien und insbesondere die neuen Monomaterialien, die zwar sortenrein entsorgt werden können, auf denen aber Tinte weniger gut haftet, kennzeichnet der neue REA UV LASER unverlierbar durch Farbumschlag. Ohne jeglichen Zusatz von Additiven arbeitet der Neuling die Kennzeichnung gestochen scharf durch photochemische Reaktion in den Kunststoff selbst ein, dessen Eigenschaften unverändert bleiben.
Mit 100 Watt ist der neue REA LASER CL 100 noch leistungsstärker als die Standardmodelle für höchste Kennzeichnungsgeschwindigkeiten in der Serie der CO2-Laser von REA. Per Ablationsverfahren (Farbabtrag) bringt er QR Codes auf bis zu 60.000 Produkte pro Stunde.
Der REA JET HR NX ist speziell für die Anforderungen des Digitalen Produktpasses gemacht und erweitert die Serie der hochauflösenden Tintenstrahldrucker mit HP-Drucktechnologie. Dank seiner 1-Zoll-Kartusche (22,987 mm) kann er Codes in ausreichender Höhe drucken.
Die migrationsarmen (low migration), UV-aushärtenden Tinten für die hochauflösende Kennzeichnung mit REA JET-Systemen (REA JET HR und REA JET UP) ermöglichen einen hochwertigen Druck auf Kunststoffe, insbesondere Monofolie. Damit eignen sie sich für die Kennzeichnung von Verpackungen in der Lebensmittelproduktion und auch allen anderen Branchen, die sicherstellen müssen, dass die Codierung permanent ist und die Tinte weder durch Abklatsch ins Produkt gelangt noch durch den Kunststoff ins Produkt migriert.
Das Rundum-sorglos-Paket REA Print-Inspect vereint die drei Schritte Code-Erstellung, hochauflösender Druck und zuverlässige Ergebniskontrolle – entweder in Form einzelner Komponenten oder als Turn-Key-Lösung mit Förderband und Ausschleusung. Über die Bedienoberfläche eines Panel-PCs wird zunächst mit einer Spezialsoftware der Code erstellt, dann das Drucksystem wie unter anderem der leistungsstarke Tintenstrahldrucker REA JET HR gesteuert und auch die integrierte Kamera zur umgehenden Kontrolle der hochaufgelösten Druckbilder.
Auf der Interpack 2026 zeigt REA Elektronik zudem den ersten Prototyp einer Neuentwicklung aus der Produktlinie REA Verifier, die wahrscheinlich Ende des Jahres auf den Markt kommt. REA verspricht: Sie wird neue Maßstäbe in der messtechnischen Codeprüfung setzen.
Ob die Informationen direkt ins Material eingebracht, unverlierbar auf das Produkt aufgedruckt werden sollen oder mit Kunststoff-Etikett auf Kunststoff-Verpackung oder Linerless Papieretiketten auf Kartons – „Wir finden für jede Anwendung die richtige Kennzeichnungstechnologie“, sagt Debusmann über die Kennzeichnung von Primär-, Sekundär- oder Versandverpackungen.
Sein Wissen teilt der REA-Experte in einem Vortrag im SPOTLIGHT Forum der Interpack 2026, nahe Eingang Nord: Am Donnerstag, 7. Mai 2026, spricht er ab 13.20 Uhr zum Thema „PPWR: CHANCEN & RISIKEN. Zwischen Effizienz & Verantwortung“.
Besuchen Sie REA auf der Interpack vom 7. bis 13. Mai 2026 in Düsseldorf: Halle 8b/C17
- Telefon +49 6154 638-0
- Mobil +49 171 2986870
- E-Mail fdebusmann@rea.de
Frank Debusmann ist Sales Director National bei REA Elektronik und Experte für industrielle Kennzeichnung mit über 20 Jahren Vertriebserfahrung.
Sein Fokus liegt auf der Entwicklung kundenorientierter Lösungen sowie der Optimierung von Kennzeichnungsprozessen für mehr Effizienz und Betriebssicherheit – von Inkjet- und Lasermarkierung bis hin zu Etikettier- und Verifikationssystemen.
Als erfahrener Vertriebsleiter steht er für den Aufbau starker Kundenbeziehungen und ist gefragter Ansprechpartner für Zukunftsthemen wie Produktserialisierung, 2D in Retail, PPWR und den Digitalen Produktpass (DPP).